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A

APID
Audio Packed Identification = Da auf einem Transponder mehr als nur 1 Programm übertragen wird, muss jedes Programm eindeutig zugeordnet werden können. Der Ton von Pro7 hat zum Beispiel die 256, also der APID ist 256. Sat1 auf dem gleichen Transponder hat 1792. Wenn man nun den APID von Pro7 gegen den von Sat1 auswechselt, dann kann man das Bild von Pro7 sehen und den Ton von Sat1 hören. Der APID ist also die Ton ID / Kennung.

D

DHCP
Dynamic Client Host Protocol = Methode um IP- Adressen automatisch zuzuweisen.
DVB
Digital Video Broadcast

E

EPG
Electronic Program Guide = elektronischer Programmführer

F

FEC
Forward Error Correction = Fehlerkorrekturverfahren, Technik, die Fehlerrate bei Übertragung von digitalen Datenströmen zu senken

H

HDD
Hard Disc Drive = externes Speichermedium

L

LAN
Local Area Network = lokales Netzwerk
Letter Box
Bestimmte Fernsehformate wie das 16:9-Format oder Filmformate wie Cinemascope mit 21:9 können auf Standard-Bildschirmen mit einem Bildseitenverhältnis von 4:3 nur mit Einschränkungen dargestellt werden. Werden diese Formate an die Breite des 4:3-Bildschirms angepasst, entstehen oben und unten breite schwarze Balken und die eigentliche Darstellung erscheint als schmaler Streifen, so als ob man durch einen Briefkastenschlitz schauen würde. Daher auch die Bezeichnung Letterbox.

M

MoSAic
Mosaikdarstellung, mehrere Programmfenster in einem Bild

N

NIT
Network Information Table = im DVB-Datenstrom übertragene Service-Informationen zu Übertragungssystembetreiber und verwendeten Parametern

O

OSD
On Screen Display = Bildschirmanzeige
OTA
Over The Air = Per Satellit

P

Pan & Scan
Vorgang, bei dem versucht wird, einen Teil des Widescreen-Bildes, das im Kino gezeigt wird, auf einem 4:3-Fernsehbildschirm darzustellen. Der Vorgang heißt Pan & Scan, da der Videobearbeiter in der Lage ist, sich auf dem Widescreen-Bild hin und her zu bewegen, da das Bild nie komplett dargestellt werden kann. Er ist gezwungen, immer den entscheidenden Bildausschnitt, beispielsweise den gerade sprechenden Darsteller, zu fokussieren. So kommt es, dass im Schnitt ein Film im Fernseher nur 33 - 50 % des Kinofilmbildes enthält. Man sieht also nicht den Film wie im Kino, sondern immer nur einen Teil des Originalfilms. Wie viel beim Pan-and-Scan-Verfahren wirklich vom Film zu sehen ist, hängt auch vom jeweiligen Fernseher ab.
PCR
PCR PID = Der PCR PID adressiert das Synchronisationssignal. Dieses ist wichtig für Sender mit verschiedenen Audio oder Videosignalen. Über dieses Signal wird mitgeteilt, ob z.B. ein weiteres Videosignal für eine andere Kameraperspektive vorhanden ist. In den meisten Fällen ist der PCR PID mit dem VPID identisch.
PID
Paket Identifier = ein Teil des dynamischen Multiplexverfahrens beim Digital Video Broadcasting
PPV
Pay Per View = einzelne Programme werden gegen Bezahlung für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung gestellt.

R

RCU
Remote Control Unit = Fernbedienung
RGB
Rot, Grün, Blau = Farbübertragungsverfahren. Beim RGB-Signal werden die sogenannten Primärfarben rot, grün und blau jeweils in einem eigenen Kanal übertragen beziehungsweise gespeichert.

S

STB
Set Top Box = Zusatzgerät zum Fernseher

V

Video Freeze
Einfrieren des Bildes, Bildstillstand
VPID
Video Packed Identification = Da auf einem Transponder mehr als nur 1 Programm übertragen wird, muss jedes Programm eindeutig zugeordnet werden können. Das Videosignal von Pro7 hat zum Beispiel die 123, also der VPID ist 123. Sat1 auf dem gleichen Transponder hat 789. Wenn man nun den APID von Pro7 gegen den von Sat1 auswechselt, dann kann man das Bild von Sat1 sehen und den Ton von Pro7 hören. Der VPID ist also die Videosignal ID / Kennung.

Y

YPbPr
Farbcodierungsverfahren. Das bei Component Video benutzte YPbPr-Signal besteht aus dem Helligkeitssignal "Y" sowie den Farbabweichungssignalen "Pb" für die Abweichung von Grau auf einer Blau-Gelb-Skala sowie "Pr" für die Abweichung von Grau auf einer Rot-Türkis-Skala. Das Synchronisationssignal benötigt keine eigene Leitung, sondern ist im Helligkeitssignal "Y" enthalten.